Interim Manager COO

Interim Manager COO meldet: Made in Germany – Mission is possible!

Tatkräftige Unterstützung für einen Investor – Made in Germany soll Wettbewerbsfähigkeit sichern – ein Job für einen krisenerfahrenen Interim Manager COO!

Die Lage

Ein europäischer Finanzinvestor suchte einen erfahrenen Interim COO, der binnen eines halben Jahres die Aufbau- und Ablauforganisation im operativen Bereich eines akquirierten Unternehmens aufbrechen und auf nachhaltig wettbewerbsfähige Beine stellen sollte. Das 50 Mio. EUR umsetzende Unternehmen erwarb der Investor anderthalb Jahre zuvor, um für den Vorbesitzer weiterhin High-Tech-Beleuchtungsprodukte zu produzieren und freiwerdendes Volumen durch selbst entwickelte Produkte unter eigenem Label zu vertreiben – eine ideale Voraussetzung für den industriellen Standorterhalt. Wenige Investoren verfolgen eine so konstruktive, mitarbeiterfreundliche Strategie und erklären standhaft das Attribut „Made in Germany“ zum aktiven Marketinginstrument.

Die Herausforderung für den Interim Manager COO

Durch HANSE Interim wurde ein langjährig erfahrener Interim Manager (IM) für die Position des COOs gefunden, der bereits vielfach deutsche und europäische Produktionsstandorte durch konsequentes Lean-Prozessmanagement und integrale Prozesskostenoptimierung nicht nur erhalten, sondern langfristig ausbauen konnte.

Als Hauptaufgabe der Mission stellte sich nach zweiwöchiger Quick-Scan-Analyse die konstruktive Zerschlagung der aufgeblasenen Overhead-Strukturen dar. Diese unterstützten nicht die direkt am Produkt arbeitenden Mitarbeiter, sondern dienten allenfalls zu deren Verwaltung. In persönlichen Bottom-up-Interviews erfuhr der Interim Manager COO von Mitarbeitern, dass direkte Vorgesetzte deren Prozessbeanstandungen und Verbesserungsvorschläge meist abtaten oder unter eigenem Namen umsetzten. Unter den ca. 200 operativen Mitarbeitern war damit jeder Gedanke an einen KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) absolut vernichtet. Eine hierarchisch starre, mehrstufige Aufbauorganisation lähmte durch eine fehlende konstruktive und zielgerichtete Kommunikationsstruktur jeden Innovationsgedanken. Das Potenzial war jedoch deutlich spürbar. Zügig musste eine Vision, ein Lean-Modell für eine schlagkräftige, schnelle, kunden- und mitarbeiterorientierte Prozesslandschaft her.

Ein konkreter Plan, das Change-Management flächendeckend an mehreren Stellen im Prozess zu beginnen, war der Anfang. Der Investor und der lokal verantwortliche Geschäftsführer befürworteten mutig das schlanke Prozessmodell, sodass der Interim Manager nach einem Monat schon mit der Umsetzung hätte beginnen können … – es galt allerdings noch den gesetzlich mitbestimmungspflichtige Betriebsrat zu überzeugen.

Zwar bewertete der BR die personellen und betrieblichen Veränderungen inhaltlich durchaus positiv, wies aber ängstlich auf Fristen und notwendige, einen schnellen Start verhindernde, Bürokratie hin. Nach intensiven Gesprächen mit dem Interim Manager befürwortete jedoch auch der Betriebsrat den Umsetzungsstart unter der Maßgabe, alle Veränderungen zunächst als – nicht mitbestimmungspflichtige – Projektarbeiten zu deklarieren. Die gewonnenen Erfahrungen begleiteten Geschäftsführer, Interim Manager und Betriebsrat dann paritätisch in engster Kommunikation anhand eines gemeinsam verabschiedeten Eckpunktepapiers.

In der Folge zogen die Overhead-Mitarbeiter aus weit auseinanderliegenden Büros in ein Produktionsbüro und konnten so auf kürzestem Weg zielgerichtet kommunizieren. Mit Methoden wie Kaizen und FMEA, startete das Unternehmen über 30 KVP-Projekte an Produkten und Prozessen. Manch ein „Aha-Effekt“ z. B. im Engineering oder der Produktionssteuerung tauchte auf. Leicht verständliche, neu entwickelte Prozesskennzahlen und Zielvereinbarungen dienten zur Orientierung und Motivation bei der Frage: „Was bringt das Alles?“. Mit Führungstrainings und Einzel-Coachings formte der Interim Manager zielgerichtet die bislang missachtete Führungskultur des Standortes.

Das Ergebnis

Alle Aktivitäten legte der der Interim Manager COO als nachhaltig wirksame Vorbereitung für den erfolgreichen Einstieg eines auf Dauer extern gesuchten COOs an: Beherzte Zerschlagung ungeeigneter Prozesse und neue Strukturen waren die zukunftsweisende Basis. Nach nur 6 Monaten übergab der Interim Manager eine sehr schlanke Neuorganisation mit messbarer Produktivitätssteigerung von über 9 %, einer vom Eigentümer gewollten Vision und einer Umsetzungs-Roadmap voll begonnener KVP-Projekte an den nachfolgenden COO.

Fazit des Einsatzes Interim Manager COO

Made in Germany – Mission is possible! Auch heutzutage!

Wenn Sie mehr über die Einsatzmöglichkeiten eines Interim Manager COO erfahren wollen, schauen Sie auf unsere Website www.hanse-interimmanagement.de oder sprechen Sie uns direkt an!

Unser nächster Blog erscheint am

07.10.2021

mit einem spannenden Bericht aus unserem Market-Research Team – HANSE Interim liefert Hintergrundwissen zur Frankfurter Buchmesse!

Ihre HANSE Interim Geschäftsführung
Andreas Lau und Christian Heuermann

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